Studentischer Verein „Akaflieg“ - wird unterstützt von Silikonfabrik.de

Akaflieg Stuttgart

Forschen – Bauen – Fliegen. So lautet das Motto der Akaflieg Stuttgart seit der Gründung im Jahr 1926. Diesem Grundsatz folgt die Gruppe auch heute noch.

So ist der Verein bestrebt innovative Methoden und Entwicklungen im Flugzeugbau, insbesondere im Segelflugzeugbau, hervorzubringen und anzuwenden.

Akaflieg ist ein studentischer Verein an der Universität Stuttgart. Die meisten sind Luft- und Raumfahrttechnik-Studenten, aber auch die Fachrichtungen Maschinenbau, Mathematik oder Physik sind häufig Vertreten. Auch Studenten anderer, auch nicht technischer Studiengänge sind bei der Akaflieg willkommen.

Zusammen mit neun weiteren Akafliegs an deutschen Hochschulen ist Akaflieg in der Interessengemeinschaft „Idaflieg“ organisiert. Jedes Jahr finden gemeinsame Veranstaltungen zum Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie gemeinsame Projekte statt.

Seit der Gründung der Akaflieg Stuttgart wurden zahlreiche interessante Prototypen entwickelt. Diese waren, wie zum Beispiel das erste Faserverbundflugzeug fs24, auch oftmals Vorreiter der Entwicklung im allgemeinen Flugzeugbau.
Akaflieg im Internet: http://www.uni-stuttgart.de/akaflieg/

Aktuelles Projekt - 155PS-Diesel-Motorschleppsegler „fs35“

 

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Für jeden Flugverein ist es praktisch ein Schleppflugzeug zu haben, um neben dem Windenstart mit sehr geringen Schlepphöhen auch die Möglichkeit zu haben aus größerer Höhe zu Starten, um sich mehr Zeit zum Thermiksuchen zu verschaffen, sich langes hochkurbeln bei schlechter Thermik zu ersparen oder Kunstflug durchzuführen. Da in der Akaflieg Stuttgart schon etliche Segelflugzeuge gebaut wurden, wagen wir uns an eine neue Herausforderung: Ein Motorgflugzeug. Doch zuerst gilt es die Schwerpunkte des Projekts festzulegen und die Anforderungen genauer zu definieren:

Die Zielvorgabe: Es gilt, einen Flieger zu bauen, der gut steigen, schnell absteigen und damit kostengünstig schleppen kann.

 

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Erste Überlegungen standen im Raum: Welche Parameter an einem Flugzeug beeinflussen das Steigen? Auf welche Weise und wie stark? Wie steige ich schnell ab? Und wie wird der Flug der Schleppmaschine für den Segelflieger hinten dran möglichst billig?

Mit diesen Fragen im Kopf konnten wir mit der Auslegung beginnen. Da dies keine Aufgabe ist, die man eben schnell auf einem Blatt Papier erledigt, wurden die Aufgaben aufgeteilt und die Ergebnisse immer wieder zusammengetragen und diskutiert. Der Zufall meint es gut mit uns: Zu Beginn der Auslegung hatten wir eine stattliche Anzahl Mitglieder welche in der Lage waren, diverse Gebiete der Auslegung abzudecken. Konstruktionsdatenhandbuch, Flügelaerodynamik, Profil, Struktur, Rumpf, Flugmechanik und Leistungsabschätzung waren als Aufgaben für die höheren Semester reserviert. Die restlichen Teilprojekte wie Urmodellbau, Formenbau, Formen fräsen, und weitere kleinere Aufgabengebiete wurden an die Jungaktiven vergeben. Und schon konnte jeder einzelne loslegen: Doch nicht jeder blieb still in seiner Ecke hocken und knobelte über seiner Aufgabe, sondern Diskutieren, Teamarbeit und das Zusammentragen von Ergebnissen stand auf der Tagesordnung, denn alle Teilgebiete hängen auf irgendeine Weise zusammen: Beispielsweise kann man kein Urmodell bauen, wenn man nicht weiß wie der Flügel und der Rumpf überhaupt aussehen sollen; wer die Lasten auf den Flügel nicht kennt, kann diesem unmöglich eine Form geben; wer nicht weiß, wie die Komponenten des Fliegers zusammenwirken, kann unmöglich sagen, welche Leistung der Flieger einmal erbringen wird.

 

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